Sehr geehrter Herr Bürgermeister Jacobi,
bezugnehmend auf die Grundstücksofferte der Stadt Gevelsberg in
der WR vom 02.12.2006 stellen wir folgenden Bitte an Sie:
In der Offerte ist ausgeführt, dass ein Expose mit weiteren
Informationen bei der Stadtverwaltung angefordert werden kann. Wir möchten Sie bitten,
die im Expose geforderten städtebaulichen Rahmenbedingungen, Kaufpreiserwartungen und
Verfahrensabläufe in der kommenden Hauptausschußsitzung oder Ratssitzung zu erläutern.
In den vergangenen Wochen hat die FWG-Fraktion im Hinblick auf die
Haushaltsberatungen Gespräche mit Vertretern der Nutzervereine der beiden Sportplätze
geführt.
Hinsichtlich des Geersportplatzes ist die Fraktion bei den
anschließenden Beratungen zur Meinung gekommen, dass aufgrund der Verlagerung des Spiel-
und Trainingsbetriebes des FSV von der Geer in das Stadion Stefansbachtal einem Verkauf
des Geersportplatzes zugestimmt werden kann. Gespräche mit der Schulleitung der HS Alte
Geer bestätigten, dass auch der Schulsport in das Stefansbachtal verlagert worden ist,
bzw. verlagert wird. Lediglich die Nutzung durch Kinder und Jugendliche ohne Schul- und
Vereinsbindung ist noch betroffen.
Dahingehend fordern die Freien Wähler bei der städtebaulichen
Planung an der "Alten Geer" die Anlage eines entsprechenden Kleinspielfeldes.
Erfahrungen aus anderen Wohngebieten zeigen die Notwendigkeit einer solchen Anlage.
Hinsichtlich des Asbecker Sportplatzes hat die FWG-Fraktion
Gespräche mit Vertretern des SUS Asbeck geführt. Die SUS-Vertreter erläuterten im
Gespräch ihre Vereinsstruktur und ihr Vereinsleben und machten die Bedeutung des
Vereinsheim für ihre Arbeit deutlich. Aufgrund der geführten Diskussion zum Verbleib des
Vereinsheim am Standort, bzw. über mögliche Alternativen ist die FWG-Fraktion der
Meinung, dass eine Verlagerung des Vereinsheim nur schwer vom Verein zu meistern ist und
das Vereinsleben nachhaltig schädigen würde.
Wir fordern Sie daher auf, bei der weiteren städtebaulichen
Planung den Verbleib des Vereinsheim am Standort zu berücksichtigen.
Die Vereinsvertreter machten im Gespräch auf weitere Nutzer des
Sportplatzes aufmerksam, wie beispielsweise die
- die Fidele Vogelsanger Drum & Bugle Corps
- die Fußballmannschaft des Drevermann-Stifts
- Kinder und Jugendliche der anliegenden Wohngebiete.
In einem nachgehenden Schreiben machten auch die Fidelen
Vogelsanger nochmals die Wichtigkeit des Asbecker Sportplatzes für ihren Trainingsbetrieb
deutlich. Diese Bedeutung würde bei einem Verkauf des Geersportplatzes noch einmal
steigen, da dieser Sportplatz derzeit ebenfalls als Probegelände genutzt wird.
Weiterhin wurde unserer Fraktion im Zuge des Ortstermin am
Sportplatz Asbeck deutlich, dass eine Erschließung und Andienung des
Neubaugebietes über die vorhandene Sportplatzzufahrt nicht möglich ist. Nach
Meinung der FWG reicht die Kapazität der Zufahrt dazu nicht aus.
Vor einem Verkauf des Grundstückes fordert die FWG daher die
planerische Darstellung einer ausreichenden Erschließung.
Die Zustimmung zu einem Verkauf des Asbecker Sportplatzes macht
die FWG-Fraktion zusammenfassend von folgenden Bedingungen abhängig:
- planerische Darstellung einer ausreichenden Erschließung
- Verbleib des SUS-Vereinsheimes am Standort
- Schaffung, bzw. Angebot eines adäquaten Trainingsgeländes für
die Fidele Vogelsanger, bzw. für die Fußballmannschaft des Drevermannstifts (und evtl.
anderen betroffenen Mannschaften)
-
Anlage eines Kleinspielfeldes im Bereich des Siedlungsraumes.
Ein Zuzug von jungen Familien mit Kindern bei Bebauung des Sportplatzes erfordert unserer
Ansicht nach eine solche Fläche noch mehr. Darüber hinaus würde diese Fläche
Nutzungsmöglichkeiten für Veranstaltungen zur Gemeinschaftspflege (wie beispielsweise Vereinsfeste wie auf dem
Kleinspielfeld Teichstraße/Feverstraße) bieten.
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