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Bürgertipp

Richtlinien bezüglich der Behandlung von Anregungen und Beschwerden seitens der Bürger an die Kommune sind in der Gemeindeordnung verankert. Zu Ihrer Information haben wir diese Richtlinien einmal

hier aufgeführt.

 
 
 
 
 
 
09.09.07
redpoint.gif (808 Byte)  F W G   l e h n t   V e r k a u f   d e s   G e e r s p o r t p l a t z e s   a b 
Aufgrund ihrer Haushaltsmisere versucht die Stadt seit geraumer Zeit ihre städtischen Grundstücke zu verkaufen. Unter anderem soll das Areal des Geersportplatzes verkauft. 

Von ihrem Plan, das Grundstück unter vertraglich gesicherten städtebaulichen Rahmenbedingungen an einen Investor zu verkaufen, muß die Stadt nun Abstand nehmen. Europäisches Recht und neueste Rechtsprechung dazu verbieten ihr dieses Vorgehen.

Nun versucht die Stadt, das Grundstück ohne fixierte Rahmenbedingungen zu veräußern, in der Hoffnung, dass der Investor in loser Absprache seinen vorgestellten Planungsentwurf dennoch umsetzt.

"Das Verhalten ist unserer Meinung nach etwas naiv," so FWG-Fraktionsvorsitzender Rüdiger Völkl. "Wenn die Planungen jetzt nicht fixiert werden, erhalten wir nachher wieder ein uniformiertes Wohngebiet wie an vielen Stellen in Gevelsberg." Schwerer wiegen allerdings die rechtlichen Bedenken hinsichtlich des Grundstückverkaufes, die für die FWG im Raum stehen.

Eine gutachterliche Stellungnahme bezweifelt, dass die Stadt aufgrund vertraglich eingegangener Verpflichtungen hinsichtlich des Baugebietes "Sunderweg" zur Zeit überhaupt im Recht ist, dass Grundstück wie geplant zu verkaufen und bebauen zu lassen.

Ausserdem ist die Verwaltung der Auffassung, dass der Geersportplatz ohne Bebauungsplan bebaut werden kann. Auch dies steht rechtlich auf dünnem Fundament. Der FWG-Fraktion ist dazu am Samstag eine zusätzliche rechtsgutachterliche Stellungnahme zugegangen. Darin wird die Auffassung der Verwaltung zum Bebauungsplanverfahren bezweifelt.

"Unserer Meinung nach begibt sich die Verwaltung auf rechtliches Glatteis und zu diesem Eistanz ist die FWG-Fraktion nicht bereit." so Rüdiger Völkl. "Wir müssen Schaden von der Stadt abhalten, was wir aufgrund der derzeitigen Situation aber nicht guten Gewissens bei einem Verkauf garantieren können. Daher lehnt die FWG das Grundstücksgeschäft ab!"

Die FWG fordert stattdessen die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die Vermarktung der Grundstücke in Eigenregie im Bauherrenmodell.

"Dies würde eine zeitliche Entzerrung der verschiedenen Bauvorhaben in Gevelsberg bringen, rechtliche Sicherheit schaffen und seit Jahrzehnten endlich wieder frei bebaubare Grundstücke in Gevelsberg zur Verfügung stellen," so Jochen Rohde, FWG-Sprecher im StUWI. "Das fordert die FWG seit langem, denn immer wieder hören wir in Gesprächen, dass ein Bauen in Gevelsberg ohne Bauträger schier unmöglich ist. Und wir bekämen damit wieder individuell gestaltete Wohngebiete."


 
03.09.07
redpoint.gif (808 Byte)  F W G - A r g u m e n t e   ü b e r z e u g e n   S P D  
 b e i m   S p o r t p l a t z   A s b e c k
Fehlende Erschließung, die aktuelle Nutzung des Sportplatzes - sowohl durch Sport- und Musikvereine als auch durch Kinder- und Jugendliche der nahen Wohngebiete - und die schwierige Situation auf dem Immobilienmarkt sprachen bereits Ende 2006  des Jahres für die Freien Wähler gegen die Vermarktung des Asbecker Sportplatzes.

Diese Argumente brachte FWG-Fraktionsvorsitzenden Rüdiger Völkl in seiner Rede zur
Haushaltsverabschiedung Ende letzten Jahres hinsichtlich der Veräußerung des Asbecker Sportplatzes bereits vor.
Damit lehnte die FWG-Fraktion einen geplanten Verkauf des Sportplatzes Asbeck ab und forderte schlüssige Konzepte für das Areal.

Erfreut stimmt die Freien Wähler der jetzt gestellte Antrag der SPD-Fraktion zur zukünftigen Nutzung des Sportplatzes.
In ihrem Antrag zum Asbecker Sportplatz fordert die SPD für das Areal ein Nutzungskonzept für den Kinder-, Jugend- und Freizeitbereich ein.
"In ihrem Antrag greifen die Genossen unsere damaligen Argumente auf!" so Fraktionssprecher Rüdiger Völkl. "Ein erfreuliches Anzeichen dafür, dass wir mit unserer Argumentation richtig liegen und nun auch von der SPD untermauert werden."

Die FWG begrüßt die -späte- Einsicht der SPD und sieht in dem Antrag das richtige Signal zum Sportplatz Asbeck.


12.12.06
redpoint.gif (808 Byte)  O f f e n e r   B r i e f    a n   d e n   B ü r g e r m e i s t e r   d e r   S t a d t
G e v e l s b e r g  z u m    V e r k a u f   d e r   S p o r t p l ä t z e    A s b e c k  
u n d   " A l t e    G e e r "  

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Jacobi,

bezugnehmend auf die Grundstücksofferte der Stadt Gevelsberg in der WR vom 02.12.2006 stellen wir folgenden Bitte an Sie:

In der Offerte ist ausgeführt, dass ein Expose mit weiteren Informationen bei der Stadtverwaltung angefordert werden kann. Wir möchten Sie bitten, die im Expose geforderten städtebaulichen Rahmenbedingungen, Kaufpreiserwartungen und Verfahrensabläufe in der kommenden Hauptausschußsitzung oder Ratssitzung zu erläutern.

In den vergangenen Wochen hat die FWG-Fraktion im Hinblick auf die Haushaltsberatungen Gespräche mit Vertretern der Nutzervereine der beiden Sportplätze geführt.

Hinsichtlich des Geersportplatzes ist die Fraktion bei den anschließenden Beratungen zur Meinung gekommen, dass aufgrund der Verlagerung des Spiel- und Trainingsbetriebes des FSV von der Geer in das Stadion Stefansbachtal einem Verkauf des Geersportplatzes zugestimmt werden kann. Gespräche mit der Schulleitung der HS Alte Geer bestätigten, dass auch der Schulsport in das Stefansbachtal verlagert worden ist, bzw. verlagert wird. Lediglich die Nutzung durch Kinder und Jugendliche ohne Schul- und Vereinsbindung ist noch betroffen.

Dahingehend fordern die Freien Wähler bei der städtebaulichen Planung an der "Alten Geer" die Anlage eines entsprechenden Kleinspielfeldes. Erfahrungen aus anderen Wohngebieten zeigen die Notwendigkeit einer solchen Anlage.

Hinsichtlich des Asbecker Sportplatzes hat die FWG-Fraktion Gespräche mit Vertretern des SUS Asbeck geführt. Die SUS-Vertreter erläuterten im Gespräch ihre Vereinsstruktur und ihr Vereinsleben und machten die Bedeutung des Vereinsheim für ihre Arbeit deutlich. Aufgrund der geführten Diskussion zum Verbleib des Vereinsheim am Standort, bzw. über mögliche Alternativen ist die FWG-Fraktion der Meinung, dass eine Verlagerung des Vereinsheim nur schwer vom Verein zu meistern ist und das Vereinsleben nachhaltig schädigen würde.

Wir fordern Sie daher auf, bei der weiteren städtebaulichen Planung den Verbleib des Vereinsheim am Standort zu berücksichtigen. 

Die Vereinsvertreter machten im Gespräch auf weitere Nutzer des Sportplatzes aufmerksam, wie beispielsweise die

- die Fidele Vogelsanger Drum & Bugle Corps

- die Fußballmannschaft des Drevermann-Stifts

- Kinder und Jugendliche der anliegenden Wohngebiete.

In einem nachgehenden Schreiben machten auch die Fidelen Vogelsanger nochmals die Wichtigkeit des Asbecker Sportplatzes für ihren Trainingsbetrieb deutlich. Diese Bedeutung würde bei einem Verkauf des Geersportplatzes noch einmal steigen, da dieser Sportplatz derzeit ebenfalls als Probegelände genutzt wird.

Weiterhin wurde unserer Fraktion im Zuge des Ortstermin am Sportplatz Asbeck deutlich, dass eine Erschließung und Andienung des Neubaugebietes über die vorhandene Sportplatzzufahrt nicht möglich ist. Nach Meinung der FWG reicht die Kapazität der Zufahrt dazu nicht aus.

Vor einem Verkauf des Grundstückes fordert die FWG daher die planerische Darstellung einer ausreichenden Erschließung.

Die Zustimmung zu einem Verkauf des Asbecker Sportplatzes macht die FWG-Fraktion zusammenfassend von folgenden Bedingungen abhängig:

- planerische Darstellung einer ausreichenden Erschließung

- Verbleib des SUS-Vereinsheimes am Standort

- Schaffung, bzw. Angebot eines adäquaten Trainingsgeländes für die Fidele Vogelsanger, bzw. für die Fußballmannschaft des Drevermannstifts (und evtl. anderen betroffenen Mannschaften)

- Anlage eines Kleinspielfeldes im Bereich des Siedlungsraumes.
Ein Zuzug von jungen Familien mit Kindern bei Bebauung des Sportplatzes erfordert unserer Ansicht nach eine solche Fläche noch mehr. Darüber hinaus würde diese Fläche Nutzungsmöglichkeiten für Veranstaltungen zur Gemeinschaftspflege
 (wie beispielsweise Vereinsfeste wie auf dem Kleinspielfeld Teichstraße/Feverstraße) bieten.