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Entstehung der FWG | Politische Grundsätze | Wofür steht
die FWG? | Unterschied zu den Parteien |
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E n t s t e h u n
g d e r F W G |
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Auf
Initiative von Hedde Baumann wurde die Freie Wählergemeinschaft Gevelsberg im Juni 1988
von politisch interessierten Bürgern gegründet, welche sich aktiv in die Kommunalpolitik
einbringen wollten, in der seinerzeit bereits seit mehreren Jahrzehnten die SPD
unangefochten den Kurs bestimmte. Dass die Zeit reif war für die Gründung einer
Wählergemeinschaft, bewies bereits die große Beteiligung bei der
Gründungsversammlung sowie die positive Resonanz in der Gevelsberger Bevölkerung.
Gut ein Jahr später, am 01.10.89 trat die FWG erstmals im Kommunalwahlkampf an und
erreichte auf Anhieb 18,1% der Wählerstimmen. Die SPD verlor ihre absolute Mehrheit. Mit
zehn Mandaten zogen die Freien Wähler in den Rat der Stadt ein und sind inzwischen zu
einer festen politischen Kraft in dieser Gemeinde geworden.
Bei der Kommunalwahl 1994, welche gleichzeitig mit der Bundestagswahl stattfand,
erreichte die FWG nicht ganz das gute Ergebnis von 1989, konnte jedoch 16% der
Wählerstimmen auf sich vereinigen. Nachdem die Gesamtzahl der Ratsmandate in Gevelsberg
reduziert worden war, ergab dies 6 Sitze im Rat der Stadt. |
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P o l i
t i s c h e G r u n d s ä t z e |
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Die FWG für Gevelsberg ist eine parteifreie
Gemeinschaft von kommunalpolitisch interessierten und engagierten Gevelsberger
Bürgerinnen und Bürgern unterschiedlicher Herkunft und Prägung. Die Mitglieder wollen
aus überparteilichem Verantwortungsbewusstsein aktiv und fördernd bei der politischen
Willensbildung mitwirken. Die Mitglieder der FWG sind verpflichtet frei
von weltanschaulichen, parteilichen und wirtschaftlichen Interessen allein
dem Staat als Gesamtheit aller Bürger und insbesondere unserer Stadt Gevelsberg [bzw. dem
Ennepe-Ruhr-Kreis] zu dienen.
Die FWG ist nicht in die überholten Kategorien Rechts, Mitte und
Links einzuordnen.
Die FWG verfolgt ihre Ziele auf dem Boden des Grundgesetzes und der
NRW-Landesverfassung. Die FWG lehnt jedweden politischen Radikalismus ab.
Die FWG appelliert an das demokratische Verantwortungsbewusstsein aller Bürger,
Mitbestimmungsrechte auszuüben. Die FWG ermöglicht ihre Mitwirkung.
Die FWG macht Politik für Gevelsberg, nur vor Ort und für die Bürgerinnen und
Bürger von Gevelsberg. Die FWG ist zugleich Mahner und Kritiker. |
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W o f ü
r s t e h t d i e F W G ? |
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Die
FWG schaut dem Rat und der Verwaltung auf die Finger.
Wir wollen die absolute Mehrheit einer Partei verhindern, die dem Bürger von oben
alles verordnet anstatt das sachgerechte Miteinander zu suchen.
Die FWG macht Politik von der Basis - mit Ihrer Mithilfe.
Wir lehnen als Unabhängige jeden Fraktionszwang ab.
Die FWG ist für mehr Offenheit und Glaubwürdigkeit, für die Durchschaubarkeit
von politischen Entscheidungen.
Wir wollen durch unsere Arbeit das Vertrauen in unser demokratisches Gemeinwesen
stärken.
Die FWG strebt nach besserem Ausgleich zwischen sozialen Interessen [Kinder -
Alte], Umweltschutz und Wirtschaft.
Wir wollen eine gründliche Information und Beteiligung der Bürger bei wichtigen
Planungen und Entscheidungen in der Stadt Gevelsberg [und im Ennepe-Ruhr-Kreis]. |
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U n t e r s c h i e d z u d e n
h e r k ö m m l i c h e n P a r t e i e n |
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Die
FWG ist eine ideologiefreie kommunal-parlamentarische Wählergemeinschaft, die sich mit
allen kommunalen Fragen und Problemen befasst und sie möglichst unter Beteiligung der
Bürger - parteipolitisch unabhängig - im Sinne der Bürgerschaft zu lösen versucht.
Die FWG ist keine Partei im Sinne des Parteienfinanzierungsgesetzes, sondern wir
finanzieren uns allein aus Spenden oder Abführungen der Ratsmitglieder an die
Vereinskasse. Die FWG erhält keine Wahlkampfkostenerstattung. Die Mitglieder der FWG
haben keine Beiträge an die Vereinskasse zu entrichten.
Die FWG ist an keine Programme oder gar Weisungen von Landes- oder
Bundesverbänden gebunden. Die FWG hat nicht die Absicht, über die
Kommunalpolitik hinaus zu Landtags- oder Bundestagswahlen mit eigenen Kandidaten
anzutreten.
Die FWG lehnt jegliche Form der "Parteidisziplin" ab und kennt keinen
Fraktionszwang. Unsere Mitglieder entscheiden sich jeweils frei, ausschließlich unter
Zugrundelegung sachlicher und fachlicher Gesichtspunkte.
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