| Es
hört auf zu regnen, die Sonne bricht mit sommerlicher Gewalt durch die Wolkendecke - ein
jährlich wiederkehrendes, untrügliches Zeichen: Mein Urlaub ist zu Ende. Kaum zurück im
(vergleichsweise) südlichen Gevelsberg, werde ich mit der Frage konfrontiert, ob es
stimme, dass bald Verona Feldbusch im "neuen" Hallenbad auftauche, das in zwei
Wochen Premiere hat. Hä?
Langes Nachdenken darüber, wie so ein Gerücht (oder ist es doch keins?) wohl entstehen
konnte.
Sanierung und Attraktivierung des
Gevelsberger Freizeit- und Sportbades - so der offizielle Arbeitstitel - sind im Laufe der
Monate immer teurer geworden, von zuletzt gut 16 Millionen DM kletterte die Summe um
weitere rund 1,8 Mio. DM in beachtliche Höhen. Das volle Risiko trägt die Stadt.
CDU und FWG haben sich von Anfang an für
die Privatisierung ausgesprochen, was die "Regierenden" aber ablehnten, weil der
Zuschuss der Stadt dann noch höher ausfalle als bei einer Bad-Bau-Maßnahme in
Eigenregie.
Inzwischen aber mag bei manchem
Entscheidungsträger in der SPD ein gewisser Körperteil schon auf Grundeis gehen. Immer
mehr Geld musste bereit gestellt werden, Anlagen wurden von der Investitionsseite durch
Leasing auf die Folgekosten verlagert. Wie hoch die im Endeffekt ausfallen, vermag zurzeit
niemand zu sagen.
Was, wenn die Besucherzahlen weit hinter
den Erwartungen zurückbleiben - wie bei der Expo? Womit wir wieder bei Verona Feldbusch
wären. Ende Oktober, wenn ihr Werbejob bei der Weltausstellung beendet ist, könnte sie
in der Gevelsberger Bad-Reklame einspringen - würde der Stadt so geholfen?...
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