F r e i e    W ä h l e r g e m e i n s c h a f t   G e v e l s b e r g

redpoint.gif (808 Byte)   A r c h i t e k t e n   b e s t ä t i g e n   F W G - B e d e n k e n
14. Dezember 2002
Die Architekten des städtebaulichen Wettbewerbs Ennepe-Bogen bestätigten die Kritik der FWG bezüglich der Strassentrasse L 702.

Im September äußerte die FWG bei einer Ortsbesichtigung im Ennepe-Bogen starke Bedenken bezüglich der L 702-neu. [siehe auch Bericht: FWG besichtigt Entwicklungsgebiet Ennepe-Bogen]

Die rund 20 Jahre alten Pläne der L 702-neu sehen ein Verschwenken der Wasserstrasse über die Ennepe vor. Weiter über die Wiese hinter der Sparkasse hinweg, soll die neue Trasse an die Hagener Straße angeschlossen werden.
Für diese Planung ist den Wettbewerbsteilnehmern die Freihaltung eines 26 m breiten Planungskorridors auferlegt worden.

Die FWG war und ist der Meinung, dass diese Restriktion eine sinnvolle städtebauliche Entwicklung behindert.
Diese Bedenken wurden im Einführungskolloqium zum städtebaulichen Wettbewerb seitens der FWG vertreten.

Beim Zwischenkolloqium, an dem die Architekten erste Ideen vorstellten, kam deutlich zum Ausdruck, dass die L 702 mit ihrem Brückenbauwerk und Straßendamm das Planungsgebiet und die Entwicklung des Ennepe-Bogens empfindlich stört.
Alle Architekten äußerten daher massive Bedenken gegen diese Straßenpläne.

In der anschließenden Diskussion verständigte man sich auf die Untersuchung möglicher Alternativen.
Andere Verkehrsplanungen sollen erstellt und geprüft werden, die ohne L 702-neu das Verkehrsaufkommen heute und in Zukunft bewältigen können.

Die Ergebnisse sollen im Februar vorgestellt werden.

Auf Grund der Diskussion wurde die Aufgabestellung des Wettbwerbs erweitert. Die Architekten sollen 2 Planungsvarianten vorstellen - einmal mit Berücksichtigung der L 702-neu und einmal ohne.
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