F r e i e    W ä h l e r g e m e i n s c h a f t   G e v e l s b e r g

redpoint.gif (808 Byte)   "E n n e p e s t r a n d   G e v e l s b e r g"   g e w i n n t    W e t t b e w e r b
     E n n e p e b o g e n
06. März 2003
Gevelsberg am Ennepestrand - dies könnte die neue Identität von Gevelsberg werden.
"Ennepestrand Gevelsberg" vom Architekturbüro Reicher Haase aus Aachen wurde einstimmig vom am am 25.02.2003 tagenden Preisgericht zum Sieger erklärt.

Die Deutlichkeit des Sieges wird dadurch unterstrichen, dass kein 2.Platz vergeben wurde, sondern die Entwürfe vom Büro Farwick + Grote aus Ahaus und dem Büro Schuster aus Düsseldorf gemeinsam den 3. Platz belegten.

Das städtebauliche Konzept "Ennepestrand Gevelsberg" sieht als Kernzelle einen Stadtgarten im Ennepebogen vor.
Die Ennepe wird durch Anlage einer Uferpromenade in den Stadtgarten erlebbar eingebunden. Landschaftliche Gestaltungselemente wie Kiesterrassen, Aktionsflächen und Rasenflächen verleihen dem Stadtgarten eine hohen Aufenthaltswert. Herzstück des Parks ist die Stadtterrasse vis-a-vis des Rathauses. Diese lädt ein zum Flanieren und Verweilen und bietet sich als Treffpunkt an.

Am Ostufer der Ennepe, im Anschluss an das jetzige Sparkasse-Gelände sind verschiedene Baukörper geplant, die durch ihre transparente und organische Gestaltung in den Freiraum überleiten. Damit werden sie zum hochwertigen Bestandteil des Parkes. In ihrer Nutzung stehen sie als Finanz- und Dienstleistungszentrum zur Verfügung.

Das nördliche Ufer, zwischen Gartenstraße und Ennepe wird zu einem urbanen Wohnquartier mit hochwertiger Wohnbebauung entwickelt.

"Der Ennepestrand Gevelsberg wird ein wichtiger Baustein zur Attraktivierung der Innenstadt", so Rüdiger Völkl, der für die FWG-Fraktion als sachkundger Berater zum Preisgericht gehörte. "Eine massive Bebauung der Fläche mit Dienstleistungs- und Gewerbeflächen bzw. Wohnbebauung hätte kurzfristig gesehen einen höheren ökonomischen Stellenwert gehabt. Aber für eine nachhaltige Stadtentwicklung müssen wir dafür sorgen, dass die Menschen die Innenstadt als Erlebniss- und Freizeitraum begreifen. So gelingt es, die Menschen an ihre Stadt zu binden."

Die Entwürfe der 3 Erstplazierten werden ab dem 14.03.2003 im Rathaus ausgestellt.