F r e i e    W ä h l e r g e m e i n s c h a f t   G e v e l s b e r g

redpoint.gif (808 Byte)    F W G - F r a k t i o n   b e s i c h t i g t   G o l f p l a t z   i n   B e r g e
12. September 2000
Unter sachkundiger Führung von FWG-Ratsmitglied Eberhard Wehberg besichtigte die Fraktion am Montag, dem 12.09.00 den Golfplatz am Gut Berge.
Rund zwei Stunden waren die FWG-Mitglieder auf dem Course unterwegs und lernten dabei auch jede Menge über den Rasensport hinzu.
Ausgangspunkt der Besichtigung bildete die Driving Range an der ehemaligen Hengststation Berge. Der Umbau des einstigen Gehöfts zu einem Clubhaus mit angeschlossenem Restaurationsbetrieb verzögerte sich wegen zusätzlicher behördlicher Auflagen, so dass sich das Gebäude gegenwärtig noch im Rohbau befindet. Ab Ende Oktober, so Wehberg, kann das Gebäude jedoch zumindest teilweise von Golfern und anderen Gästen genutzt werden.
Eberhard Wehberg [2.v.rechts], selbst aktiver Golfer, erklärte den FWG-Mitgliedern an der Driving Range in Grundzügen das Golfspiel.
Weit über 200m kann ein Golfspieler den Ball mit dem Abschlagholz treiben. Die Mehrzahl der Löcher in Berge werden Par 4 gespielt, d.h., nach 4 Schlägen sollte der Ball eingelocht sein. Für die 18 Löcher der Anlage stehen dem Spieler also insgesamt 72 Schläge zur Verfügung. Unterwegs erinnerte Wehberg noch einmal an die vielen behördlichen Auflagen, die dem Betreiber, der Fa. Heinz Wolters Golfsportanlagen, von der Stadt
Gevelsberg gemacht wurden und die den Ausbau immer weiter verzögerten.
Nachdem anfänglich der Golfplatz von der damaligen Mehrheitsfraktion mit der Begründung "Kein Bedarf" abgelehnt wurde, gründete sich ein Golfsportclub, der innerhalb von nur zwei Monaten bereits mit 800 Mitgliedern aufwarten konnte. Letztendlich wurde die 18-Loch-Anlage nach über 6 Jahren Verfahrensdauer mit etlichen behördlichen Auflagen genehmigt.
Insgesamt umfasst das Areal des Golfplatzes 107 Hektar, von denen allerdings nur 28 Hektar tatsächlich zum Golfspiel genutzt werden. Den Rest bilden Ausgleichsflächen und Biotope, deren Betreten streng untersagt ist.
Über 40.000 Bäume und Sträucher mussten neu gepflanzt werden, wobei nur heimische Gewächse erlaubt waren.
Eine Sicherheitsleistung in Höhe von DM 700.000 musste Wolters für die Bepflanzung zusätzlich hinterlegen.
Unverständnis äußerte Wehberg darüber, dass bislang weder die Stadt, noch das Landesstraßenbauamt die Aufstellung eines Hinweisschildes zu dem Gelände genehmige. Da der Golfplatz direkt an der Autobahn A1 liege, sei es ein Leichtes, durch ein kleines Schild die Besucher zielgerichtet zum Golfplatz zu leiten. Statt dessen lasse man etliche ortsunkundigen Besucher und Golfer durch die ganze Stadt irren.

Nach rund zwei Stunden hatten die interessierten FWG-Mitglieder fast 6 km zurückgelegt. Man war sich einig, dass hier ein sehr attraktives Gelände entstanden ist, welches den Freizeitwert unserer Stadt für die Zukunft bereichern wird.

Holger Schwettmann

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