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W ä h l e r g e m e i n s c h a f t E n
n e p e - R u h r s t e l l t |
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K a n d i d a t e n v o r |
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| 14. Juli 2004 |
Nachdem die
Wählergemeinschaft Ennepe-Ruhr bei der letzten Kommunalwahl mit zwei Mandaten in den
Kreistag gewählt wurde, hat sie bei der Wahl in diesem Jahr ein größeres Ziel.
"Vier bis fünf Mandate sind drin", erklärt auf der Wahlkreiskonferenz
am 18. Mai Spitzenkandidat Gerd Peters, der in Breckerfeld als Fraktionsvorsitzender der
örtlichen Wählergemeinschaft Kommunalpolitik betreibt. Die Fortsetzung der
langjährigen rot-grünen Politik im Kreis wollen wir verhindern und eine schwarz-gelbe
Koalition nicht aufkommen lassen."
Die Zuversicht auf einen erfolgreichen Wahlausgang speist sich nach seinen Worten an die
Vertreter der Wählergemeinschaften im Ennepe-Ruhr-Kreis aus der tiefen Unzufriedenheit
mit den Parteien in der Bundes- und Landespolitik, was sich sicher auch auf die
Kommunalwahl auswirken werde. In der Mehrzahl der Städte im Kreis gibt es erfolgreiche
Wählergemeinschaften, die sich teilweise weit vor den Grünen oder der FDP als dritte
Kraft in den Ratsvertretungen etabliert haben. Dabei sind ihre Vertreter auf kommunaler
Ebene davon überzeugt, dass sie außerhalb der Parteien sehr viel bürgernäher Politik
betreiben können. Man fühlt sich nur den Bürgern gegenüber verantwortlich und keiner
Parteiorganisation. Kommunalpolitik in den Städten und im Kreis sollte ihrer Meinung nach
nur von der Sache her betrieben werden, nicht von einer Parteilinie und grundsätzlich
ohne Fraktionszwänge. Diesen Grundgedanken will man auf den Kreistag übertragen und im
Sinne der Bürger sachorientierte Kommunalpolitik betreiben.
Dabei wird Verwaltungskontrolle als ein wichtiges Ziel herausgestellt. Auf Sparsamkeit und
Wirksamkeit der Verwaltung soll vordringlich geachtet werden. Schließlich sind die
auszugebenden Mittel das Geld der Bürger, das jene durch ihre Steuerzahlungen erst zur
Verfügung stellen. Sparen um jeden Preis ist dennoch nicht angesagt. Die Verwaltung hat
die Pflicht zur Pflege des öffentlichen Vermögens. Erhaltung der Gebäude und Straßen
ist billiger als Verfall und anschließender Neubau, lautet eine wichtige Forderung der
Wählergemeinschaft Ennepe-Ruhr. |
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| Mit einer
Spitzenmannschaft aus Gerd Peters und auf den weiteren Plätzen folgend Christel Linnepe
(FWG Gevelsberg), Ernst Walter Siepmann (BfS Schwelm), und Achim Theis (EWG Ennepetal)
fühlt man sich personell für die künftigen Aufgaben im Kreistag gut gerüstet. |
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Archiv |
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