F r e i e    W ä h l e r g e m e i n s c h a f t   G e v e l s b e r g

redpoint.gif (808 Byte)   V ö l k l   f o r d e r t    "R u n d e n   T i s c h"   g e g e n    G e w a l t
18. März 2004
Sehr geehrter Bürgermeister Dr. Solmecke,

mit Entsetzen und Bedauern habe ich heute aus der Presse von dem Angriff Jugendlicher auf einen behinderten Mitmenschen erfahren.

Dieser Vorfall enttäuscht mich, da ich Gevelsberg mit seinen Bürgerinnen und Bürgern als eine friedliche und tolerante Gemeinschaft kenne und erlebe. Gevelsberger Bürgerinnen und Bürger haben sich stets Gewalt und Diskrimierung entgegengestellt.

Meiner Meinung nach spiegelt der Vorfall Gevelsberg nicht wieder.

Dennoch ist es wichtig, dieses Ereignis zu analysieren und zu bewerten, ob es sich bei diesem Vorfall um eine tendenzielle Entwicklung handelt.
Einer solchen Entwicklung ist mit entsprechenden Maßnahmen entgegenzuwirken.

Eine Berichterstattung in der Presse ist meiner Ansicht nach für eine rationale Beurteilung und Einschätzung der Vorkommnisse nicht ausreichend.

Daher sollte sich meiner Meinung nach der "Runde Tisch gegen Gewalt" zur Beurteilung der Situation und Ableitung möglicher Massnahmen zur Gewaltprävention mit der Thematik befassen.


Ich bitte Sie daher, zur nächsten Sitzung des runden Tisches sachbezogene Gesprächspartner - beispielsweise der AWO, der Fraternität, der Polizeibehörden, der Schulen - einzuladen.
Mit ihnen soll die Thematik erörtert, diskutiert und mögliche Projekte des runden Tisches zur Gewaltprävention besprochen werden.

Mit freundlichem Gruß

Rüdiger Völkl

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