F r e i e    W ä h l e r g e m e i n s c h a f t   G e v e l s b e r g

redpoint.gif (808 Byte)   F W G - M i t g l i e d e r   s c h o n   a u f   n ä c h s t e   K o m m u n a l w a h l
     e i n g e s t i m m t
20. Februar 2003
Die Freien Wähler hatten ihre Mitglieder zur Versammlung in das Restaurant Rhodos in der Fußgängerzone eingeladen.
Diese Einladung war bereits die zweite in wenigen Tagen, hatten der Schneefall und die widrigen Verkehrsverhältnisse 14 Tage zuvor viele Mitglieder von ihrem Kommen abgehalten.

Ganz anders beim zweiten Treffen - viele hatten sich auf den Weg gemacht, um der Jahreshauptversammlung beizuwohnen.
Auf der Tagesordnung standen zum einen die Vorstandswahlen - zum anderen sollte die Versammlung zur anregenden Diskussion genutzt werden.

Zu Beginn gaben Martina Dietz als Vereinsvorsitzende und Rüdiger Völkl als Fraktionsvorsitzender ihre Berichte aus Verein und Fraktion ab.

Martina Dietz erinnnerte an das 15 jährige Bestehen der Freien Wählergemeinschaft Gevelsberg, welches in diesem Jahr ansteht. 15 Jahre FWG und Kommunalpolitik ließ sie in ihrer Rede Revue passieren.

Auch wenn das erste Ziel der FWG - die Verhinderung der Südumgehung - nicht erreicht wurde - der nun erfolgte Baubeginn lässt den Schluss zu - wird die FWG auch weiterhin in der Kommunalpolitik ihre Berechtigung haben.

Aber auch über die Kommunalpolitik hinaus muss die FWG aktiv werden - viele Entscheidungen mit Auswirkungen auf die Kommune werden in außerkommunalen Gremien getroffen.
Da die Freien Wählergemeinschaften nur auf kommunaler Ebene vertreten sind und dort separat antreten, sind sie von den übergeordneten Gremien ausgeschlossen. Und das, obwohl sie NRW-weit einen höheren Stimmen- und Ratsmandateanteil als die FDP und die Grünen haben.


Diese Manko soll durch den Zusammenschluss der Freien Wähler auf Landesebene behoben werden. Dabei ist aber festzuhalten, dass der Landesverband gegenüber den Freien Wählergemeinschaften weder weisungsbefugt ist, noch ein einheitliches Programm aufstellt.

Dass die Kommunalwahl ihre Schatten weit vorauswirft, konnte in der Rede von Rüdiger Völkl festgestellt werden:

Zu Beginn dankte er Christel Linnepe für die geleistete Arbeit als Fraktionsvorsitzende in den vergangenen 12 Jahren und erläuterte den Mitgliedern die Beweggründe für den Wechsel an der Fraktionsspitze.

Als Minimalziel für die FWG im kommenden Jahr formulierte Völkl die Absicht, aus der Kommunalwahl 2004 als drittstärkste politische Kraft hervorzugehen. Anschließend ging Völkl auf die nötigen Aufgaben ein, die es in den nächsten 1 1/2 Jahren in Gevelsberg zu bewältigen gibt.
 
Nach den Berichten standen die Vorstandswahlen an.
Folgende Personen gehören in den nächsten 2 Jahren dem Vorstand der Freien Wählergemeinschaft an:

Martina Dietz 1. Vorsitzende
Eberhard Wehberg 2. Vorsitzender
Cristel Linnepe Schriftführerin
Karl-Dieter Voss Kassierer
Hedde Baumann Beisitzer
Jochen Rohde Beisitzer
Peter Monfort Beisitzer

Darüber hinaus werden Eberhard Wehberg und Peter Monfort die Freie Wählergemeinschaft beim Landesverband der Freien Wähler vertreten.

Im Anschluss an die Wahlen diskutierten die Anwesenden das kommunalpolitische Geschehen.