|
|
F r e i e
M a r k t w i r t s c h a f t o d e r S t a d t e n t
w i c k l u n g ? |
|
| 26. September
2003 |
Der Einzelhandel in
der Innenstadt ist in Bewegung. Leider in die falsche Richtung, so die Meinung der FWG.
Viele Leerstände in der Innenstadt und es kommen weitere dazu.
"Es muss etwas getan werden, damit die Entwicklung gestoppt und umgekehrt wird.
ProCity und der Einzelhandel bemühen sich, etwas zu erreichen. Wir Politiker sind
gefordert, sie in ihrem Bestreben zu unterstützen." so die Freien Wähler.
"ProCity erhält schon seit einigen Jahren unsere Unterstützung. Derzeit wird ein
Flächen- und Branchenmanagement eingeführt, um gezielter planen zu können. Ein weiterer
Schritt auf einem langem Weg!"
Einen nächsten Schritt gilt es nun zu machen. "An der Drehbank" - das
Gebiet am ehemaligen Röttgergelände - soll über einen Bebauungsplan geregelt werden.
Damit sollen bestehende und neue Nutzungen der Flächen so eingegrenzt werden, dass durch
ihre Eigenschaften - wie Art, Größe oder Sortiment - keine negativen Auswirkungen auf
die Einzelhandelstruktur in der Innenstadt ausgehen.
Freie Marktwirtschaft oder nachhaltige Stadtentwicklung? Das ist hier die Frage!
Nach Meinung der Freien Wähler ist es für eine nachhaltige Stadtentwicklung notwendig,
in gewissen Maßen Reglementierungen zu treffen.
"Häufig sind wir von der Entwicklung eingeholt worden, ohne eingreifen zu können.
Kommt zum Beispiel eine große Handelskette und siedelt sich außerhalb der Innenstadt an,
kann sie mit ihrem Sortiment Kaufkraft aus der Innenstadt herausziehen und damit für noch
mehr Leerstand sorgen. Wir als verantwortliche Politiker, die nicht kurzfristige
Stadtentwicklung betreiben dürfen und können, sondern auf Jahre hinaus Entwicklung
betreiben, sind hier gefordert. Wir dürfen den Einzelhandel in der Innenstadt nicht
allein lassen!"
|
Archiv
|
|
|